chronoligische Zeittafel

1307: Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Csatad.

1767: Kolonisierung der 202 deutschen Familien; Es wird eine Schule mit einer Klasse gebaut.

1775: Die Ortschaft Csatad wird zum Bezirkszentrum; es wird ein Gebäude errichtet, das heute noch steht, das Rentamt.

1778: Die katholische Kirche wird gebaut.

1802: Am 13. August wird das dritte Kind der Familie Theresia und Franz Niembsch geboren, der Junge wurde auf den Namen Franz Nikolaus getauft.

1836: Es wird eine Choleraepidemie verzeichnet.

1849: Es kommt zu einem Kampf zwischen den ungarischen Revolutionären und der kaiserlichen Armee.

1903: Das „Lenau-Denkmal“ wird eingeweiht.

1910: Einweihung der Eisenbahnlinie.

1926: Die Ortschaft wird in Lenauheim umbenannt.

1929: Das Denkmal der Helden des Ersten Weltkrieges wird errichtet.

1931: Die Hauptstraße wird gepflastert.

1936: Das Heimatmuseum wird ins Leben gerufen. Der Gemeindefestsall mit Bühne wird errichtet.

1944: Einwohner: 2486, 646 Hausnummern, 3642 ha Ackerland, 59 Traktoren, 6 Dreschmaschinen. 16. September: Flucht von 1100 Personen vor den Russen durch Serbien, Ungarn, Österreich bis Krumau im Böhmerwald.

1945: 14. Januar: Verschleppung von 180 Personen nach Rußland, davon starben 11. Rumänische Kolonisten kommen aus der Dobrudscha.

1946: Der selbst ernannte Bürgermeister Sârbescu Chira wurde erstochen. Im Lenaumueseum wurde eine Kompanie Grenzsoldaten untergebracht. Die erste Nachkriegskirchweih findet statt. Der erste Strom der Gemeinde wird bei Karl Uhl in der Schroterei erzeugt und die Konsumgenossenschaft wird gegründet.

1947: Erste Volksrats- und Bürgermeisterwahl findet statt. Pfarrer Hans Wittye kam nach Lenauheim und ordinierte bis 1992. Zum ersten mal spielten drei Musikkapellen zum Tanz auf: die Schwarzen, Gerber und Rofa.

1947-1949: Stromleitung auf Holzmasten gelegt, ab 1958 auf Betonmasten. Die Lenauheimer Handballmannschaft wurde gegründet. Die rumänisch Orthodoxe Kirche wurde erbaut, mit Bausteinen von Fam. Blassmann. Eine Tanzfläche und ein Kinosaal für 120 Personen wurde hergestellt.

1948: Enteignung und Verstaatlichung von verschiedenen Gütern. Schulreform, sieben Deutsche Klassen werden eingeführt. Sportverein „Olympia“ wird gegründet. Lehrer Weichand gründet eine Theatergruppe.

1949: 30. Juli, die LPG „GAC Victoria“ wird gegründet. Es wird eine Tribüne auf dem Sportplatz mit 130 Sitzplätze gebaut. Die Feuerwehr wird neu organisiert.

1951: Der LPG Kindergarten wird gegründet. Die LPG bekam vom Staat 5 Häuser als Eigentum zugesprochen. Es wurden 488 Personen in den Baragan zwangsevakuiert.

1955: Zurückerstattung der enteigneten Häuser. Es leben noch 1378 Deutsche in Lenauheim. Die LPG begann die Wirtschaftsgebäude auf die Hutweide zu verlegen.

1957: Das neue Dorf wurde mit 130 Hausplätze angelegt.

1964-69: Bau der neuen Schule

1964: Achtklassenschule Deutsch und Rumänisch wird eingeführt.

1968: Die röm. kath. Kirche wurde von der LPG renoviert. Neue territoriale Einteilung; Bogarosch und Grabatz wurde an Lenauheim einverleibt.

1970-80: Verbesserung der Landstraße (Schotterung & Asphaltierung); Gehsteige betoniert. Neue Trinkwasserbrunnen werden gebohrt und Kanalisierungsarbeiten werden ausgeführt.

1971: Abtragung der alten Schule.

1975: Die Familienzusammenführung, nach Deutschland, wurde immer größer.

1977: Es waren noch 1272 Deutsche in Lenauheim.

1985: In Karlsruhe-Knielingen wird die HeimatOrtsgemeinschaft Lenauheim, auf Vorschlag von Horst Geyer, seitens der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V., gegründet.

1990: Es sind etwa 958 Personen ausgewandert.

1991: Flurverteilung nach der Bodenreform.

1993: Das Dach und der Außenbereich der Kirche werden auf Initiative des Kirchenrates (Vors. August Griebel) renoviert.

1997: In Lenauheim wird die Wasserversorgungsanlage ihrer Funktion übergeben.

2002: Das Lenau- und Heimatmuseum erhält eine renovierte Außenfassade.

2014: Das Kirchendach der röm.-katholischen Kirche wird komplett neu eingedeckt.