Gemeinde und Ort

Wappen der Gemeinde Lenauheim
Das Wappen der Gemeinde Lenauheim

Die Gemeinde Lenauheim liegt im westlichen Teil des Kreises Temesch, 45 km von dem Industriezentrum Temeschburg (Timisoara) entfernt. Die nächstgelegene Stadt Hatzfeld (Jimbolia) liegt 11 km von Lenauheim entfernt. Die Region, in der die Gemeinde Lenauheim liegt, gehört zur Steppenzone, in Maßen zur Forststeppe. Fließende Gewässer sowie an den Dorfrändern vorhanden gewesene Weiher, die auf gewesenem Sumpfgebiet zur Aufsammlung des Wassers dienten, fehlen bzw. sind fast verschwunden. Geblieben ist nur ein fruchtbarer und für die Landwirtschaft hervorragender Boden.

Im Ort Lenauheim, erstmals urkundlich um das Jahr 1300 erwähnt, haben im Laufe der Zeit besondere wirtschaftliche und kulturelle Umgestaltungen, besonders durch westliche und östliche Einflüsse, stattgefunden. In jüngsten Erwähnungen im Bezug auf den Ort Lenauheim der bis 1926 Csatad hieß, wird bestätigt das seit 1767 die größten Einflüsse von den Deutschen kamen, dies war die Zeitspanne nach der Kolonisierung von 202 deutschen Familien, in der, der Ort eine sehr schnelle Entwicklung erlebte. Aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet, kann man die Meinung vertreten, das der schnellste Entwicklungsrhythmus in der Zwischenkriegszeit, als die Bewohner über 15.000 gemästete Schweine nach Österreich und in die Tschechoslowakei exportierten, stattfand. Eine Sache die zu schnellem Wohlstand derselben führte.

Die zur Zeit über 9.600 ha Ackerland verbunden mit einem sehr fruchtbarem Boden, bieten außergewöhnliche Möglichkeiten für die Landwirtschaft. Es bleibt uns trotzdem ein großes Problem zu lösen, den Vertrieb und die Verarbeitung der Landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Wir hoffen trotzdem, dass diese Gegend ein besonderen Anreiz bietet und demzufolge die Investoren Interesse zeigen werden.

Das Angebot der Ortschaft Lenauheim ist sehr groß, angefangen mit den billigen und sicheren Landwirtschaftserzeugnissen, dann die Präsenz von qualifizierten Arbeitskräften, die Möglichkeit zum Pachten von Ackerland und die Konzessionierung von Flächen für das Erbauen von industriellen Vorhaben (z.B. Verarbeitungsfabrik für Obst und Gemüse, für die Bearbeitung von Hanf bis in die Endphase, eine Mischfutterfabrik, eine Bier oder Alkoholfabrik, ein Unternehmen für die Industrialisierung von Milch u.s.w.). Dadurch Angesprochene bzw. Interessenten die vorhaben in der Ortschaft Lenauheim zu investieren, werden die volle Unterstützung, neben den vielseitigen Erleichterungen, durch die hiesige Gemeinschaft finden.

Anschrift des Bürgermeisteramtes der Gemeinde Lenauheim:

Primaria Comuna Lenauheim
Str. Principala Nr. 258
Judet Timis
RO – 307240 Lenauheim

Internet: http://www.lenauheim.dnttm.ro
E-Mail: lenauheim@upcmail.ro

DATEN ZUR GEMEINDE LENAUHEIM FÜR DAS JAHR 2013

Auszüge aus der Quelle: http://www.cjtimis.ro/judetul-timis/unitati-administrativ-teritoriale/comuna-lenauheim.html

1. Sitz des Gemeinderates: Nr. 258, 307240 Lenauheim, Telefon 004 (0) 256 – 360428, Telefax 004 (0) 256 – 381775

2. Internet-Adresse: http://www.lenauheim.dnttm.ro

3. E-Mail: lenauheim@mail.dnttm.ro

4. Gemeindeführung:

Bürgermeister Ilie Suciu
Bürgermeister Ilie Suciu

Vize-Bürgermeister: Trişcău Constantin
Gemeinde-Sekretär: Mihăesc Florin

5. historische Daten:
– 1415 – erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Csatad (für das heutige Lenauheim)
– 1759 – Einrichtung einer Poststation auf dem Weg von Szeged nach Temeswar
– 1763-1767 – Kolonisierung des Brachlandes mit deutschen Siedlern
– 13. August 1802 – Geburt des Dichters Nikolaus Lenau (gestorben 1850) in Csatad/Lenauheim
– 1831 – in der Gemeinde existiert bereits eine Apotheke
– 1836 – bei der Pest im Dorf Bogarosch sterben zahlreiche Menschen
– 5. Juli 1852 – Geburt des Dichters Johann (Ivan) Szimit (gestorben 26.03.1910)
– 1880 – Csatád hat 3.281 Einwohner
– 1882 – Jarosy Desiderius wird geboren, Musiker, Dirigent, Organist, Musikkritiker, Professor, Editor, römisch-katholischer Pfarrer (gestorben 1932)
– 23. Oktober 1908 – Nikolaus Hans Hockl wird geboren, Lehrer, Historiker, Politiker (gestorben am 05.11.1945 in Dnipro (1926–2016 Dnipropetrowsk)
– 1926 – die Gemeinde erhält ihren aktuellen Namen: Lenauheim
– 2002 – die Gemeinde Lenauheim hat 5.704 Einwohner

6. Bevölkerung zum 01.01.2012:
– Gesamt = 5993 Personen, darunter:
– männlich = 2995 Personen
– weiblich = 2998 Personen

7. Anzahl der Wohnungen zum 31.12.2006 = 1975

8. Anzahl und zugehöriger Orte = 3: Lenauheim, Bulgăruş/Bogarosch und Grabaţ/Grabatz

9. Wasserleitungsnetz – Gesamt = 27, darunter:
Lenauheim = 18,3 km;
– Bulgăruş/Bogarosch = 11,4 km;
– Grabaţ/Grabatz = 12,7 km.

10. Anzahl der Arbeitsplätze im Rathaus – Gesamt = 27, darunter:
– Beamte = 12
– Angestellte = 15

11. Anzahl Gemeinderäte = 15

12. Partnerschaften, Zusammenarbeit mit Orten außerhalb des Landes:
– Partnerschaft mit der Stadt Mureck (Österreich). Als sichtbares Zeichen dieser Partnerschaft wurde die Wasserversorgungsanlage für Lenauheim im Jahr 2000 ihrer Bestimmung übergeben.

13. geplante Investitionen und Vorhaben:
– Ausbau der Wasserversorgung;
– Bau einer Kanalisation
– Instandsetzung der Straße zwischen Lenauheim – Groß-Jetscha;
– Instandsetzung der Kreisstraße nach Bogarosch (DN 6);
– Bau einer Sportanlage im Dorf Lenauheim;
– Einrichtung der Müllabfuhr;
– Instandsetzung der Gemeindestraßen;
– Bau von Zentralheizungen in den Gemeindekindergärten.

14. laufende Projekte mit fremder oder Co-Finanzierung:
– Wasserversorgungsanlagen in den Dörfern Garabatz und Bogarosch = SAPARD.

15. durchschnittliche monatliche Anzahl der Zahlungsempfänger laut Gesetz Nr. 416/2001 (soziale Unterstützung) = 40

16. Bildungseinrichtungen:
– Allgemeine Schulen mit den Klasse I-VIII = 3: Lenauheim, Bogarosch und Grabatz;
– Kindergärten mit Tagesprogramm = 3: Lenauheim, Bogarosch und Grabatz
– Tageszentrum für Kinder mit Einschränkungen

17. medizinische Einrichtungen:
– Arztpraxen = 3: Lenauheim, Bogarosch und Grabatz.
– Apotheken = 2: Grabatz und Bogarosch
– Tierarztpraxis = 1: Lenauheim;

18. Kultureinrichtungen:
– Heimat- und „Nikolaus Lenau“-Museum = 1: Lenauheim;
– Kulturhäuser = 3: Lenauheim, Bogarosch und Grabatz;
– Gemeinde-Bibliothek = 1: Lenauheim

19. Sportstätten:
– Sportzentrum (Typ I), in Grabaţ/Grabatz, befindet sich im Bau;
– Sportgelände in Lenauheim und Bulgăruş/Bogarosch

20. Kirchen, Klöster und andere relgiöse Einrichtungen:
– orthodoxe Kirchen = 3: Lenauheim, Bogarosch und Grabatz;
– katholische Kirchen = 3: Lenauheim (erbaut 1778 – Denkmalschutz), Bogarosch und Grabatz;
– Kirche der Baptisten „Betania“ Lenauheim (1996);
– Pentikostale Kirche (Pfingstgemeinde) = 2: Lenauheim und Bogarosch;
– Kirche der Baptisten Bogarosch.

21. Kirchweihen und andere kulturell-religiöse Feste:
– orthodoxes Kirchfest Grabatz (15. August) – Kirchweih in Grabatz
– orthodoxes Kirchfest Lenauheim (8. September) – Kirchweih in Lenauheim;
– orthodoxes Kirchfest Bogarosch (8. November) – Kirchweih in Bogarosch.