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Meldung vom 02.02.2012
Einladung zum Fest: "Kinder des Dorfes"

Das Fest "Kinder des Dorfes", in unserer Heimatgemeinde Lenauheim wird auch in diesem Jahr veranstaltet. Es wurde für den 7., 8. und 9. September 2012 durch die Gemeinde Lenauheim festgelegt. Gleichzeitig findet auch die "Ruga" zum Fest "Mariä Geburt" der orthodoxen Gemeinde statt. Zu diesem heimatlichen Treffen hat uns Bürgermeister Suciu schon im September 2011, beim Lenauheimer Heimatreffen, eingeladen. Diese Einladung wurde nun auch im "Monitorul" (Ausgabe Januar 2011), im Mitteilungsblatt der Gemeinde Lenauheim, öffentlich ausgesprochen.
Veranstalter ist das Bürgermeisteramt Lenauheim mit der HOG Lenauheim und den Bürgern des Ortes. Programmmäßig wurden schon Details besprochen. Der Ablauf soll so ähnlich wie in den vorhergehenden Jahren erfolgen.
Hiermit laden wir schon heute alle ehemalige Lenauheimer Landsleute ein, sich zu beteiligen und mitzumachen.
Der Vorstand

Meldung vom 31.01.2012
Vorstandssitzung der HOG Lenauheim

Traditionsgemäß wird sich der Vorstand der HOG Lenauheim, diesmal am 21. April 2012 um 10.00 Uhr in Mannheim, zu seiner alljährlichen Vorstandssitzung treffen. Dazu sind alle Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer herzlichst eingeladen.

Wappen der HOG Lenauheim Tagesordnungspunkte:
- Bundestreffen der HOG Vorsitzenden in Frankenthal, 24. - 25. März 2012
- Fußballturnier der HOG Lenauheim, Termin wird noch von unserem Sportreferent Peter-Heinrich Taugner bekanntgegeben, im Raum Fürth/Nürnberg
- Pfingsten 26. und 27. Mai 2012: Heimattag der Banater Schwaben in Ulm
- Fest „Kinder des Dorfes“, am 7., 8. und 9. September 2012 in Lenauheim
- Lenauheimer Friedhof und Kirche
- Aktueller Stand der HOG Lenauheim
- Aktuelles in der Partnerschaft zu Lenauheim
- Gastgeschenk der HOG Lenauheim an das Land Baden-Würtemberg zum 60. Geburtstag
- Verschiedenes

Ich bitte um die Teilnahme an der Vorstandstagung, da wir den weiteren Verlauf unserer Aktivitäten besprechen. Bei Verhinderung informieren Sie mich bitte rechtzeitig telefonisch oder per E-Mail.

Werner Griebel

Meldung vom 03.01.2012
Silvesterfeier in Mannheim

Silvesterfeier 2010Wie schon in den vorhergehenden Jahren ist es wieder gelungen eine schöne Silvesterfeier in Mannheim zu veranstalten. Die Feier wurde von der Heimatortsgemeinschaft Lenauheim organisiert und wurde, wie gewollt von vielen Banater Landsleuten anderer Ortschaften in Anspruch genommen. Die meisten die schon mal dabei waren, kommen immer wieder und das freut uns.
Kurz nach 18 Uhr trafen schon die ersten Gäste ein und bis zum offiziellen Beginn der Feier um 20 Uhr, waren auch fast alle anwesend. Der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Lenauheim, Werner Griebel, begrüßte die Gäste und umriss kurz das Programm und das Menü, stellte den musikalischen Unterhalter Orti Nikolaus Meinhardt vor und wünschte eine angenehme Unterhaltung.
Nach der Eröffnung des Buffets konnte sich Jedermann nach Wunsch an der Theke mit Salaten, Schweine- und Putenfleisch, Spätzle und Kartoffelgratin, sowie mit anderen Leckereien bedienen. Das Essen kam gut an und die Gäste begaben sich immer häufiger auf die Tanzfläche.
Die Organisatoren hatten aber nicht nur an das leibliche Wohl gedacht. Es wurde ein Sketch von Ilse Weyer und Hilde Wiesenmayer aufgeführt. Sie hatten die Lacher bald auf ihrer Seite. Werner Griebel trug das Gedicht "Wer hat die Macht?" von Hans Wolfram Hockl vor. Manch einer im Saal hatte sich danach seine Gedanken darüber gemacht. Kurz vor Mitternacht brachte Lena Wolf den schon gewohnten Jahresrückblick vor. Da mussten die Gäste schon wieder bei der Käseplatte mit Wurst, Schinken und anderem mehr zugreifen. Der Anblick und der Geschmack war so verführerisch, dass Jeder doch noch eine Kleinigkeit zu sich nahm. Zum Jahreswechsel wurde mit einem Glas Sekt, der schon vorbereitet war, angestoßen und Wünsche zum Neuen Jahr ausgesprochen.
Im Neuen Jahr trug Isolde Griebel das Gedicht "Jahreswechsel" vor. Bei unterhaltsamer Musik ging das fröhliche Tanzen weiter und die Stimmung sowie das Ambiente waren angenehm und familiär. Gegen halb Zwei nachts wurde, als letztes aus dem Menü, das "Gfilt Kraut" aufgetischt. Das "Gfilt Kraut" wurde von den Veranstaltern selbst, nach banatschwäbischer Art zubereitet und hat auch wie einst "Daheim" geschmeckt. Bei so viel Essen musste man ja auch was trinken. Für dies war unser Lenauheimer Landsmann Ewald Weyer zuständig, er hat dies hervorragend gemeistert.
Aber auch sonst hat das Organisationsteam hervorragend zusammengearbeitet wofür wir auch von dieser Stelle, einen herzlichen Dank an Ilse und Ewald Weyer, Hilde und Hans Wiesenmayer, Käthe Paul, Lena und Walter Wolf und Isolde Griebel, aussprechen. Der schönste Dank und der eigentliche Lohn für die Mitarbeiter und dem gemeinnützigen Verein kam: als die Besucher sich verabschiedeten und ihren Dank für den schönen Abend aussprachen. Das Helfen und das Zusammenbringen unserer Landsleute sowie unserer Mitbürger ist das Ziel, das unsere Gemeinschaft anstrebt.In der Media-Galerie finden Sie auch diesmal Bilder zum Jahreswechsel von 2011 auf 2012 der HOG Lenauheim in Mannheim.

Werner Griebel

Meldung vom 09.11.2011
Deutsches Konsulat in Temeswar bleibt bestehen

Das Deutsche Konsulat in Temeswar (im Bild) ist in Frage gestellt (Foto: Zoltán Pázmány)Aktualisierung: Proteste gegen Schließung letztlich erfolgreich - Das Auswärtige Amt hat seine Pläne revidiert, das Deutsche Konsulat in Temeswar in ein Honorarkonsulat umzuwandeln. Um Haushaltsmittel einzusparen, soll stattdessen das Deutsche Generalkonsulat in Hermannstadt in ein Konsulat umgewandelt werden. Durch diese Maßnahme bleibt die diplomatische Präsenz Deutschlands in der Fläche gesichert, teilten übereinstimmend die Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther und Susanne Kastner mit. In Rumänien wird Deutschland nun neben der Deutschen Botschaft in Bukarest mit zwei gleichrangigen Konsulaten in Hermannstadt und Temeswar vertreten sein.
Bundesvorstand, Landesvorstände, Kreis- und HOG-Vorstände haben das Thema bei vielen Gelegenheiten auf die Tagesordnung gebracht und sich ebenfalls massiv dafür eingesetzt, dass auch in Zukunft ein Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar aktiv und kompetent deutsche Interessen wahrnimmt. Nach der freudigen Nachricht aus Berlin erklärte Bundesvorsitzender Peter-Dietmar Leber: "Die Landsmannschaft dankt den Vertretern der Bundesregierung, ganz besonders dem Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner. Beispielhaft agierten unser Kreisverband in Karlsruhe, Patenstadt von Temeswar, und die Heimatortsgemeinschaft Lenauheim. Entwickelt hatte sich eine überparteiliche und wahrhaft europäische Initiative, die letztlich erfolgreich war. Ein deutsches Konsulat in Temeswar kann auch in Zukunft deutsche Interessen im Banat wahren und einen Beitrag zur Entwicklung des europäischen Gedankens in dieser Region leisten."

Die Absicht des Auswärtigen Amtes in Berlin, das Deutsche Konsulat in Temeswar zu schließen bzw. dessen Aufgaben einem Honorarkonsul zu übertragen, ist auf entschiedene Ablehnung vieler Verbände, Politiker und Landsleute gestoßen. Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Peter-Dietmar Leber, hat in einem Brief an Bundesaußenminister Westerwelle gegen die geplante Schließung protestiert und eine Revision dieser Entscheidung verlangt.
Gegen die Schließung des Deutschen Konsulats in Temeswar haben auch mehrere Gliederungen der Landsmannschaft Widerspruch angemeldet. Der Vorsitzende der HOG Lenauheim, Werner Griebel, hat in einem Brief an Bundesaußenminister Westerwelle unterstrichen, dass auch die von ihm geführte Heimatortsgemeinschaft die Unterstützung des Konsulats bei den Aktivitäten im Heimatort in Anspruch genommen hat. „Die EU-Mitgliedschaft hat Rumänien erlangt, aber es gibt noch viel zu tun.“ Dafür benötige man professionelle Unterstützung vor Ort.
Mehr zum Aufruf "Für das Deutsche Konsulat in Temeswar" finden Sie auch auf den Internetseiten der Landsmannschaft der Banater Schwaben. Das gesamte Schreiben des Vorsitzenden der HOG Lenauheim an den Bundesaußenminister Westerwelle können Sie sich hier als PDF-Datei durchlesen!
Am 16. August 2011 erhielt die HOG Lenauheim das Antwort-Schreiben (hier als PDF-Datei) aus dem Auswärtigen Amt durch das Referat Organisation und Globalplanung. Darin schreibt der Referatszuständige im Auftrag von Außenminister Westerwelle: "Ich stimme Ihnen zu, dass unser Konsulat in Temeswar einen erheblichen Beitrag zur Pflege unserer guten Beziehungen zu unserem EU-Partner Rumänien und insbesondere zu den deutschen Minderheiten im Lande leistet. Unsere Beziehungen zu Rumänien sind im letzten Jahrzehnt aber gereift und haben auf den verschiedensten Feldern an Substanz gewonnen. Diese überaus soliden Beziehungen haben inzwischen ein Niveau erreicht, das wir auch mit einer etwas leichteren administrativen Struktur beibehalten und ausbauen können. So hat der Bedarf an unseren rechtskonsularischen Dienstleistungen vor dem Hintergrund des EU-Beitritts Rumäniens dort deutlich abgenommen. Ich bin daher zuversichtlich, dass ein Honorarkonsul die wichtige Brückenfunktion zur Region und den Banater Schwaben übernehmen kann. Die Botschaft Bukarest und das Generalkonsulat Hermannstadt werden das Ihre dazu beitragen, damit die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortgesetzt wird."

Meldung vom 05.11.2011
Gemeindezeitung "Monitorul" berichtet über Heimattreffen

Monitorul - Primariei comunei LenauheimIn der Oktoberausgabe der Gemeindezeitung aus Lenauheim wurde eine Seite den gewesenen Schwaben aus Grabatz und Lenauheim gewidmet.
Neben zwei Kurzberichten über die im September abgehaltenen Heimattreffen, kann man auch die Meinung des Bürgermeisters der Gemeinde Lenauheim Ilie Suciu lesen. Diese Asusage gibt uns Anlass daran zu glauben, dass der Bürgermeister und die Bürger, in den Heimatorten unserer Banater Heide, sich noch immer mit uns verbunden fühlen. Bürgermeister Suciu: "Ich nahm mit großer Freude an den zwei Heimattreffen der Grabatzer und Lenauheimer teil. Auch wenn sie weit entfernt von ihren Heimatorten sind, nagt das Heimweh an ihnen und sie erinnern sich an die schönen Augenblicke die sie mit ihren Lieben vor vielen Jahren dort verbrachten. Ich war in ihrer Mitte und erlebte ergreifende Augenblicke. Obwohl sie weit weg sind, betrachte ich, als Bürgermeister, sie als Bürger der Gemeinde Lenauheim."
Die Gemeindezeitung "Ausgabe Nr. 31 - Monitorul-Primariei comunei Lenauheim" können Sie in rumänischer Sprache auf der Internetseite der Gemeinde Lenauheim www.lenauheim.dnttm.ro lesen!
Werner Griebel

Meldung vom 03.11.2011
Lenauheimer beim Kichweihfest des KV Augsburg

Nach dem gelungenen Trachtenaufmarsch beim Lenauheimer Heimattreffen in Karlsruhe im September, haben sich einige Lenauheimer Paare entschlossen auch beim Trachten- bzw. Kirchweihfest des Kreisverbandes Augsburg, der Landsmannschaft der Banater Schwaben, mit zu wirken.
Der bunte Rosmarinstrauß wurde von Familie Nikolaus Dornstauder und Familie Gerd Fetscher wie einst Zuhause geschmückt. Somit konnte das Fest im Gemeindesaal der Pfarrei St. Ulrich in Königsbrunn seinen Lauf nehmen. Unter den 15 Trachtenpaare waren die Lenauheimer durch: Marika und Gerd Fetscher; Roswitha und Erwin Kirchgässner; Yvonne und Niki Dornstauder; Anna Fetscher mit Michael Hellberg (Ostern) vertreten. Der Strauß wurde von Erwin Kirchgässner für seine Frau Roswitha ersteigert. So blieb noch die Verlosung von Hut und Halstuch. Bei der Losziehung ergab sich das Frau Hedi Minnich, geb. Wilhelm den Hut gewann und Herr Nikolaus Dornstauder das Halstuch.
Im Saal waren etwa 360 Gäste, davon ca. 30 ehemalige Lenauheimer. Während die Teilnehmer ein Essen zu sich nahmen sang der "Augsburger Seniorenchor" für das seelische Wohl. Bei guter Musik hielt das Fest bis in die Nacht hinein an.


Die Lenauheimer Trachtenpaare


Hedi Minnich, geb. Wilhelm gewann den Hut und Nikolaus Dornstauder das Halstuch


Der Strauß wurde von Erwin Kirchgässner für seine Frau Roswitha ersteigert


Die Teilnehmer des Kirchweihfest im Kreisverband Augsburg


Fotos: Nikolaus Dornstauder
Text: Werner Griebel

Meldung vom 17.10.2011
Chortreffen der Banater Schwaben

Banater Chor ReutlingenBanater Männer-Singgruppe KarlsruheAm 16. Oktober 2011 fand in der Stadthalle Gersthofen das 14. Bundestreffen der Banater Chöre statt. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. ist Veranstalter des alljährigen Chortreffens das gefördert wurde von der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm.
Es waren um die 400 Mitwirkende die in den Chören als Chorleiter, als Sängerinnen und Sänger, die Tradition des Banater Chorgesangs zum Ausdruck brachten. Sie pflegen und tragen Sorge, dass das kulturelle Erbe unserer Gemeinschaft lebendig bleibt. Auch Lenauheimer Landsleute, die seit langem landsmannschaftlich aktiv sind, wirken in diesen Singgemeinschaften mit. Bei der "Banater Männer-Singgruppe Karlsruhe" und bei dem "Banater Chor Karlsruhe" wirken Herr Hans Taugner und Herr Orti Meinhardt mit. Der "Banater Chor Reutlingen" wird durch Frau Magdalena Messmer und Herrn Mathias Messmer verstärkt. Für sie alle eine Herzensangelegenheit, wo Konfuzius Worte passen "Die Pflege der Musik, das ist die Ausbildung der inneren Harmonie".

Fotos: Nikolaus Dornstauder
Text: Werner Griebel

Meldung vom 04.10.2011
Lenauheimer Heimattreffen in Karlsruhe

Trachtenpaare und Bürgermeister beim Heimattreffen 2011 in KarlsruheWie schon lange angekündigt, fand nun am ersten Herbsttag das Lenauheimer Treffen in Karlsruhe, statt. Über das Internet, die Banater Post und einige "Lokalmedien" wie BNN aus Karlsruhe, wurden unsere Landsleute informiert und es haben sich auch viele entschlossen daran teilzunehmen. Es war das 14. Treffen seit dem 26-jährigen Bestehen der HOG Lenauheim. Nachdem der Saal für den Gottesdienst vorbereitet war, trafen auch schon die ersten Gäste ein. Die Begrüßungen waren herzlich, die Meisten hatten sich zwei oder mehrere Jahre nicht gesehen.
Diesmal konnten wir Pfarrer Paul Kollar für die Zelebration des Gottesdienstes gewinnen. Die Messe fand in einem würdigen Rahmen statt und Pfarrer Kollar fand auch die richtigen Worte damit unsere Gäste, sowie unsere Lenauheimer Landsleute sich gefühlsmäßig angesprochen fühlten. Während des Gottesdienstes wurden unsere Fürbitten dargebracht. Desgleichen fand die Totenehrung unserer Verstorbenen seit dem letzten Treffen statt. Es wurden die Namen aller Verstorbenen vorgelesen und gemeinsam sangen die Gläubigen die Gottesdienstlieder. Mit dem Lied "Segne Du Maria" fand die heilige Messe ihr Ende. Herrn Pfarrer Kollar auch von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Da Keiner beim Gottesdienst stören wollte, war der Andrang danach an der Eingangstür umso größer und es kamen viele Gäste in den Saal. Aber unsere Vorstandsmitglieder Ernst Vogel, Peter-Heinrich Taugner und Kassenwart Hans Taugner sowie Uwe Taugner, haben dies hervorragend bewältigt. Hier wurden auch die Heimatblätter verteilt. Es wurde weiter erzählt und Neuigkeiten ausgetauscht. Herr Othmar Betschner zeigte eine philatelistische Ausstellung "Csatad-Lenauheim-Lenau, Poststücke von 1899 bis 2009" die bei den Besuchern gut ankam. Vier Schautafeln mit Poststücken in Bezug auf Lenauheim waren ausgestellt. Die HOG Lenauheim hatte Schautafeln mit aktuellen Bildern des Lenauheimer Friedhofes und aus den Aktivitäten der HOG Lenauheim den Vereinsmitgliedern zur Besichtigung angeboten. Alle konnten sich über das aktuelle Aussehen des Friedhofes informieren. Die Spender der Gelder für die Instandhaltung des Friedhofes müssen schließlich auf dem neuesten Informationsstand sein. Nur so können wir gemeinsam weitermachen und die letzten Ruhestätten unserer Ahnen pflegen und hegen, als ein Denkmal an das Leben der deutschen Bevölkerung in Lenauheim. Die Schautafel mit den Tätigkeiten der Heimatortsgemeinschaft war sehr vielfältig gestaltet und übermittelte Alles was in letzter Zeit geschah. Bei denjenigen, welche bei den Veranstaltungen mitgemacht haben, brachten die Bilder die Geschehnisse leibhaftig in Erinnerung. Die Karlsruher Presse war auch anwesend und hat sich für unsere Aktivitäten interessiert. BNN hat einen großen Bericht am Montag den 26. September über unser Fest gebracht (BNN-Artikel als PDF-Datei). Dies freut uns und bedeutet das wir ein Teil der Gegenwart in Deutschland sind.
Nach einer kurzen Pause in der viel erzählt wurde, haben wir gemeinsam die "Banater Hymne" gesungen. Der Vorsitzende der HOG Lenauheim, Werner Griebel, begrüßte die anwesenden Gäste, die Lenauheimer die aus unserem Heimatort angereist waren, Jahrgang 1966/1967 sowie die Ehrengäste unseres Festes. Die Ehre gaben uns: Herr Ilie Suciu Bürgermeister von Lenauheim, mit Gattin und Sohn, Herr Werner Gilde, Kreisvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben Karlsruhe und Vorsitzender der HOG Billed, Herr Norbert Neidenbach, Vorsitzender der HOG Großjetscha mit Gattin und Herr Dietmar Giel, Vorsitzender HOG Kleinjetscha mit Gattin sowie Herr Jürgen Griebel, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. In seinem Rechenschaftsbericht brachte der Vorsitzende die wichtigsten Geschehnisse der letzten zwei Jahre zum Ausdruck. Priorität wurde auf den Lenauheimer Friedhof, gesetzt. Ziele für die Zukunft sind angesprochen worden. Große Hoffnung diese umzusetzen besteht, wenn man sich im Saal umschaute und feststellte, dass das Durchschnittsalter der Anwesenden nicht "hoch" war. Im Anschluss wurde Herrn Jürgen Griebel das Wort erteilt, der auf "schwowisch" die Gäste begrüßte.
Bürgermeister Suciu wurde nun vom Vorsitzenden um einige Worte gebeten. Er begrüßte alle Gäste und brachte seine Freude zum Ausdruck in unserer Mitte zu sein um mit uns gemeinsam, diesen schönen Tag zu feiern. Seine Gastgeschenke waren: "Eugenia" (ein gefüllter Kecks) und "Batoane" (eine gekochte Schokolade) bei fast allen noch bekannt. Jeder konnte sich nach Belieben bedienen. Seitens der HOG wurde ihm ein Heimatblatt, eine CD mit dem "Fest Kinder des Dorfes 2010" und eine CD von unserem letzten Heimattreffen in Königsbrunn, überreicht. Er bedankte sich und wünschte eine gute Unterhaltung.
Nach einigen abschließenden Worten des Vorsitzenden wurde, gemeinsam die Deutsche Hymne gesungen. Die Zeit eilte voran und in einem Nebenraum waren die acht Trachtenpaare mit vielen fleißigen Helferinnen schon dabei die Frauen anzuziehen. Es sollte ja alles stimmen und die schön gelegten Röcke sollten auch ihre Falten behalten. Es war nun soweit, wir konnten aufmarschieren und die Lenauheimer Tracht zur Schau tragen. Voran ging es mit dem von Yvonne und Niki Dornstauder schön geschmückten Rosmarinstrauß. Sie brachten ihn aus dem Banat mit wo er in Heimaterde wuchs. Im Saal waren natürlich alle Augen auf die Trachtenpaare gerichtet und in Einigen konnte man auch Tränen sehen. Es waren Tränen der Freude an die Tradition die wir weiter pflegen. Die Stimmung war gut und man konnte schon bald den Ruf: "Buwe was han mer heit?" worauf die Gesellschaft antwortete: "Kerwei" hören. Zu diesem Anlass wurden "Kerweispüche" vorgetragen und der Strauß wurde versteigert, glücklicher Gewinner war Helmfried Klein, der mit seiner Partnerin, nach altem Brauch, einen Ehrentanz mit dem Strauß bekam. Nach dem Tanzen verließen die Träger mit den wunderschönen Trachten die Tanzfläche, unter regem Applaus der Anwesenden. Hier wollen wir auch die Trachtenträger nennen, die keine Mühe und Kosten scheuten um Tradition zu zeigen: Isolde und Werner Griebel, Henriette Wenzon und Helmfried Klein, Yvonne und Nikolaus Dornstauder, Astrid und Jürgen Griebel, Elke Weniger-Viel und Egmond Viel, Jasmin Dornstauder und Markus Reiter, Sabine Wolf und Berthold Wenzon, Helmine und Reinhard Reiter.
Während des Treffens fand eine "Altersehrung" der drei ältesten anwesenden Frauen und Männer statt. Die Jahrgänge 1966/1967 hatten an diesem Tag ein Klassentreffen in Karlsruhe und besuchten gemeinsam das Treffen der HOG. Sie fühlten sich sichtlich wohl. Das könnte auch für andere Jahrgänge eine Möglichkeit zu einem Treffen in den nächsten Jahren sein.
Das von vielen erwartete Heimatblatt, ist auch wieder erschienen, Redaktion Jürgen Griebel. Es beinhaltet neben einem Grußwort, Aktivitäten der HOG, des Bundesverbandes, der Gemeinde Lenauheim, Geschichtliches, Geschichten sowie Bilder. Der letzte Teil ist wie immer mit Personalien bedruckt. Das Heimatblatt kann auch nachbestellt werden, telefonisch oder über unsere Mitteilungsseite.
Am Abend folgte eine Tanzunterhaltung bis in den frühen Morgen wobei es lustig zu ging. Für die gesamte musikalische Untermalung und eine gute Unterhaltung sorgten die "Rheinmusikanten" mit Bertwin Mumper, Udo und Orti Nikolaus Meinhardt aus Karlsruhe. Die Landsleute nutzten diese Gelegenheit und füllten stets die Tanzfläche wie in der Heimat im "Groß Wertshaus".
Auch von dieser Stelle aus möchte sich der Vorstand bei allen nichtgenannten und genannten Teilnehmern, Helfern und Helferinnen bei dem Ankleiden der Trachten und Organisator Helmfried Klein an Ort und Stelle, sowie bei jenen die bei den Vorbereitungen im Vorfeld geholfen haben, nochmals herzlichst bedanken. Es war beispielhaft und hat mal wieder gezeigt "nur wenn Jedermann anpackt, kann es Etwas werden". Einen Einblick zum 14. Heimattreffen finden Sie in unserer Media-Galerie.

Werner Griebel