Auch in diesem Jahr wurde der Heimattag der Banater Schwaben in Ulm mit viel Engagement und Weitblick vorbereitet. Sowohl der Bundesvorstand als auch die Heimatortsgemeinschaft (HOG) Lenauheim innerhalb der Landsmannschaft der Banater Schwaben leisteten frühzeitig ihren Beitrag zur Organisation und machten aktiv Werbung für dieses bedeutende Treffen.
Die HOG Lenauheim war beim Heimattag mit einer Fahnenabordnung würdig vertreten. Dabei wurden sowohl die Marienfahne als auch die Fahne der Heimatortsgemeinschaft feierlich präsentiert. Darüber hinaus engagierten sich zahlreiche Vorstandsmitglieder in unterschiedlichen Bereichen – sei es in der Organisation, im Foto- und Kassendienst oder bei der Mitgestaltung des Gottesdienstes.
Der Vorstand sowie die Kassenprüfer nahmen geschlossen teil und brachten sich auf vielfältige Weise ein. Insgesamt folgten rund 70 Lenauheimer der Einladung nach Ulm – ein starkes Zeichen der Zusammengehörigkeit und Verbundenheit mit der gemeinsamen Heimat.
Bei strahlendem Sommerwetter boten Tanzgruppen aus Deutschland und dem Banat in der Fußgängerzone ein abwechslungsreiches Programm und begeisterten das Publikum mit ihren einstudierten Darbietungen. Ein weiterer festlicher Programmpunkt war der Empfang der Banater Schwaben im Ulmer Rathaus durch den Ersten Bürgermeister.
Zu den besonders bewegenden Momenten zählte die Kranzniederlegung am Denkmal am Donauufer, begleitet von würdigen Ansprachen, die an Geschichte und Gemeinschaft erinnerten.
Der Sonntag begann traditionell mit einem Blasmusikempfang, gefolgt von einer eindrucksvollen Ausstellung zur Bărăgan-Deportation. Den Höhepunkt des Tages bildete die feierliche heilige Messe, gestaltet vom Heimatpriester und umrahmt von den Fahnenabordnungen.
Im Rahmen der Kundgebung kamen Ehrengäste aus Deutschland und dem Banat sowie der Bundesvorsitzende zu Wort und unterstrichen die Bedeutung des Heimattages für die Gemeinschaft.
Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge und Buchvorstellungen in den Konferenzräumen. Im Foyer luden zahlreiche Stände dazu ein, sich mit Literatur zur Geschichte und Kultur der Banater Schwaben zu beschäftigen.
Den stimmungsvollen Abschluss bildete das Kulturprogramm der Deutschen Banater Jugend- und Trachtengruppen (DBJT). Anschließend nutzten viele Besucher die Gelegenheit, gemeinsam zu tanzen und den Abend in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Zwei eindrucksvolle Tage voller Begegnungen, Erinnerungen und gelebter Tradition gingen zu Ende – verbunden mit der Hoffnung und Vorfreude, sich in zwei Jahren zu Pfingsten erneut in Ulm wiederzusehen.





